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USHUSWAIA

Hallo ihr da, also: Was unser Nachrichtenaustausch betrifft, so sind wir von Wlan abgängig. Ich habe mir am Anfang zwar eine Sim-Karte gekauft, der Anbieter hat aber die für ihn tolle Angewohnheit mein Restguthaben am Monatsanfang einzubehalten. NICHT MIT MIR SOWAS. Da wir manchmal lange auf Pisten unterwegs sind und an Plätzen bleiben die uns gefallen, dauert es eben bis ein Nachrichtenaustausch möglich ist.So z.b. verfasse ich Texte schon unterwegs, gebe die Zieladressen ein und drücke auf Senden. Wenn ich dann den Code des betreffenden WLAN-betreibers bekomme, wird das ganze automatisch abgefeuert. Alles Zeitverzögert eben.

Zur Zeit sind wir in einem gewaltigen Naturschutzgebiet in der Nähe von Ushuswaia und stehen am Ufer eines Flusses, welcher sich durch ein weites, von Gebirge umgebenen, Tal schlängelt. Das ganze hat eine gewisse Wildwestromantik weil alles ursprünglich und wild belassen ist. Der Sommer Feuerlands erfreut uns mit gewaltigen +18°C. und die Nächte mit kuscheligen + 3°C. Was sehr gewöhnungsbedürftig ist, sind die ewigen Stürme, die plötzlich, ohne Vorankündigung, mit voller Gewalt loslegen, wir sprechen hier von Windstärken zw. 7 - 11. Auch versucht man das Auto mit der Schnauze in den Wind zu stellen, ätsch, er wechselt ständig. Und so verwackeln die Nächte genau so wie die Bilder.

Alles supi bei uns, wir drei sind gesund, na ja fast, weil ich aus kostengründen einmal schlechten (saumäßigen) Diesel getankt habe und Trusty bekam danach einen leichten stotteranfall. Wie im richtigen Leben eben. Ansonsten sind die Einheimischen sehr nett, hilfsbereit und bemühen sich aufopfernd unsere Problemchen zu lösen. Wir arbeiten halt noch an unserem Spanisch.

Auch auf dieser Reise ist es immer interessant andere Globetrottel zu treffen und Infos auszutauschen. So zb. Wolfgang und Ilona, die erst seit 16 Jahren mit ihrm Boklet in SA unterwegs sind. Wir standen zusammen drei Tage am Lago Blanco und ich musste Kari von den Landkarten aboperieren. Sie wissen halt alles was wir wissen wollten. Am Do. den 02.03. wollen wir Argentinien verlassen und in Chile einfallen. Dort soll alles bedeutend billiger sein und Internet ist wohl auch hastiger denn hier. Also bis dahin dann. Ach so, ich habe diesen Text extra langsam geschrieben, weil meine Enkelin, hallo Lara, noch nicht so schnell lesen kann. Ich entschuldige mich deshalb bei den Großen wegen der zwangsläufigen, langen Lesezeit. L.G.





WALDEZ

Hallo ihr lieben, sind nun, nach über 2000 km, auf der Argentinischen Insel "Waldez" und haben Pinguine und Seelöwen beobachtet. Die Übernachtungen waren überall, auch an den Stränden, problemlos und sicher. Wie schwitzen bei 35°C und genießen die Landschaft und dessen Tiere. Wir drei sind gesund und immer wieder dankbar für dieses Abenteuer. Ursprünglich wollte ich euch jeden Sonntag einen Bericht senden aber wo es schön ist gibt es kein Netz. Soviel zu irgendwelchen Plänen. Nun sitz ich auf einer Mauer in einem Ort und nutze das freie Wlan. Bis bald . . .




FELIZ NAVIDAD FROHE WEIHNACHTEN

Weihnachten in Zarate, Argentinien. Endlich mal Landgang. Und das bei sonnigen 30 Grad. Viel weihnachtliches gibt es nicht zu sehen. Kaum Weihnachtsschmuck in den Fensterauslagen, kein Weihnachtsmarkt mit Glühpusch, keine leckeren Schokoladen-Weihnachtsmänner. Höchstens mal ein künstlicher Tannenbaum oder –zweig. Aber die Kauflust ist auch hier ungebremst. Eingepackt werden die Geschenke direkt vor der Ladentür. Doch im Park im Zentrum werden wir fündig: ein toller Baum unbekannten Namens schmückt sich extravagant und erstrahlt sogar zum Abend. Da wird es doch echt weihnachtlich ums Herz.

Tja, der Heiligabend hat es dann in sich mit kulinarischen Köstlichkeiten an Bord. Geplant war das Weihnachtsdinner auf Deck, doch Regen und Orkanwarnung trieb uns ins wasserdichte Innere des Schiffs. Das Essen war genial, dauerte Stunden. Dann trieb es uns raus. Die Nacht war feucht, nicht nur, was die Temperaturen betraf. Wir hatten echt Spaß, ein kühles Bier zur Feier des Abends in der Hand, auf der Hängematte schaukelnd, in fröhlicher Stimmung feierten wir, bis sich die Welt in einem sintflutartigen Orkan auflöste.

Es sind die letzten Tage an Bord. Am 28. Dezember heißt es:

„Bye Bye Grande Francia!“

Wir sind am Ende unserer Schiffsreise, landen in Montevideo in Uruguay.

Nach genau 38 Tagen und 80 Mal Pasta-Essen verlassen wir das Schiff.



Es sind die letzten Tage an Bord. Am 28. Dezember heißt es:

„Bye Bye Grande Francia!“

Wir sind am Ende unserer Schiffsreise, landen in Montevideo in Uruguay.

Nach genau 38 Tagen und 80 Mal Pasta-Essen verlassen wir das Schiff.





SÜDAMERIKA - ARGENTINA

CAMPANA gen ZARATE

SOOO Grün . . .

Jetzt wird es richtig heiß. See und Fluss zeigen sich in einem erdfarbenen Design. Die azurblaue Zeit ist vorbei und damit jede Blauäugigkeit. Ab jetzt sehen wir grüüüün. Und freuen uns auf übermorgen: Dann heißt es „FROHE WEIHNACHTEN“ euch allen . . .




SÜDAMERIKA - LICHT & SCHATTEN

Die Hitze der letzten Tage weicht einer mystisch magischen Welt. Wir tauchen ein in die stürmisch regnerische Wolkenwelt vor RIO de Janeiro. Die weltberühmte Strandmeile, die Copacabana, liegt irgendwo wolkenverschleiert, doch der Zuckerhut zeigt sich uns – wenn auch mit dunkler Nebelmütze. Unser Schiff sucht sich seinen wellenschäumenden Weg in der hereinbrechenden Abenddämmerung durch das eher spärlich gesäte Bojen-Labyrinth. Die ersten Lichter der Millionenstadt beginnen zu funkeln, Flugzeuge blinken in der Einflugschneise des Airports im Minutentakt über unseren Köpfen, unser Schlepperboot strahlt in vollem Scheinwerferglanz. Und mit dem Fernglas erhaschen wir sogar einen Blick auf die allbekannte Christusstatue in vollem Strahlen Outfit, hoch über der Stadt auf einem Berg. Auch unsere Augen strahlen – angesichts der pompösen Glitzerwelt, die uns umgibt.

GUTEN Morgen RIO

Die nächtlich geplante Abfahrt musste verschoben werden. Windstärke 9 hinderte uns. Zu unserem Glück. So können wir noch helle Augenblicke auf RIO genießen, was wir auch voll genießen.

Dann heißt es: WE ARE SAILING – zunächst Richtung SANTOS (noch in Brasilien). Es ist heiß und schwül, da Regenwaldnähe. Es ist Regenzeit …

Am nächsten Tag geht`s gen ARGENTINIEN in einen fantastischen Sonnenuntergang hinein …

Traumhaft schön.




SÜDAMERIKA - LAND IN SICHT

Juchhuh … Die Küste Südamerika wird sichtbar, rückt näher und näher. Welch ein Gefühl. Eine Mixtur aus Staunen, Vorfreude, Ungläubigkeit und Dankbarkeit erfüllt uns. Wir haben es geschafft, werden noch heute in Brasilien - im Hafen von VITTORIA - anlegen, den ersten Fuß auf den uns fremden Kontinent setzen. Das teilweise chaotische Kopfkino der letzten Monate mit rasenden Gedankenkarussells voller Erwartungen und Vorstellungen, Hoffnungen und Ängsten werden konfrontiert mit der Realität - greifbar, fühlbar und ruchbar. Was erwartet uns?

Steigt ein. Fahrt mit uns … heute bis VITTORIA.




ÜBERFAHRT EUROPA-SÜDAMERIKA

WELLENREITEN
Irgendwo zwischen Europa und Südamerika . . . Unser Schiff . . . endloser Ozean . . . Wellen . . . Wasser . . . 13Tage lang . . . 18.720 Minuten. 1.123.2000 Sekunden . . . unter uns. Neben uns. Vor und hinter uns.

Wellen – sprunghaft, weiß schäumend, träge, kräuselnd, sanft oder sturmgepeitscht. Echte Highlights: Sonnenuntergänge, jeden Tag in anderem Design, von kugelrund und leuchtend gold, orange oder rot bis mystisch grau umschleiert. Unsere Mägen zeigen sich erfreulich flexibel, rebellieren kaum. Stimmung ist bestens. Unser Captain – genannt Muster – und die Crew sind ein Glücksgriff. Eine Geburtstagsfeier und ein Special Dinner mit einem Überraschungs-Barbecue und fetziger Musik unter Sternenhimmel sorgen für Ausgelassenheit. Der Nachtisch, Apfelkuchen auf rumänische Art, vom Chief-Cook Amani mundet süß und köstlich.

Was gibt es dazu noch zu sagen – außer „WOW.“ „Genial“ oder „Wie cool ist das denn?“







AUFBRUCH 11/2016

Minuten, dann Sekunden … der Countdown läuft. Endlich … juchhuh, unser 28 000 t Frachtschiff, die Grande Francia, wühlt sich aus dem Hamburger Hafen, vorbei am Michel, dem Riesenrad des Doms, der Elbphilharmonie, Blankenese und Willkommhöft – alles in unwirklicher Briefmarkengröße, aus einer Höhe von über dreißig Metern betrachtet. Die Maschinen dröhnen, mein Herz röhrt angesichts der Spielzeugwelt, dem leichten Schlingern des Schiffs, den Abschiedstelefonaten – es weiß nicht, was tun vor Lust, Staunen, Neugier, Schiss und Aufregung pur. Zweiter Akt: Bezug unserer Kabine. Wow, zwei Zimmer. Genial. Eine Eigner-Kabine ist unsere. Eine Überraschung, denn wir haben nur Außenkabine gebucht. Fein. Und nun? Schwätzchen mit den 6 anderen Passagieren beim Dinner. Echt nette Leute. Fleischreiche Nahrung, serviert im 3-Gänge Menü, incl. eine Flasche Rotwein für jeden. Die kleine Version.

Guuut geschlafen. Dann Spazierrunde auf dem 213 m langen und 30 m breiten Schiff. Besuch beim MUSTER, dem Kaptain, auf seiner Brücke. Ein toller Typ, Italiener durch und durch. Voller Temperament und offen für unsere Wünsche, Fragen und Probleme. Wahnsinn, diese Technik zum Manövrieren. Besonders die Einfahrt in die Schleusen der Hafengebiete Antwerpen und Le Havre. Zentimeterarbeit. Ein Wahnsinn, unser ganzer Trip … aber hola …. soooo lebendig. Wir fühlen uns – noch – pudelwohl, haben viel Spaß. Ihr braucht nur die Fotos anzuschauen, wo ich Walther küsse oder in die Röhre gucke.

Wie wird es wohl auf dem Atlantik? Welle rauf und Welle runter? Das macht munter oder den Magen rebellisch. Nicht voraussehbar. Nicht planbar.

Es ist jetzt 12.30 Uhr Ortszeit Le Havre, Frankreich. Die letzten Ralley-Wagen der Paris-Dhakar-Ralley für Argentinien werden verladen. Der Kaptain hat die Order, Volldampf zu geben und auf direktem Wege nach Südamerika zu dampfen – ohne Zwischenstopp in Dhakar. Bedeutet: Ab morgen nur noch offene See … bis zum - geplanten – 13.12.16 in Vittoria.

Bis dahin „Schiff ahoi“ auf Neptuns Wogen. Hoffentlich ist er uns wohlgesonnen. Wär schade um das köstliche Essen.




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